Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
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Octopus - Ocean Tentacle Organic-Particle Purification System

Millionen Tonnen von Mikroplastik verunreinigen die Flüsse und Weltmeere. Die Partikelgröße von wenigen Mikrometer bis Millimeter, die feine Verteilung in verschiedenen Tiefenzonen sowie der geringe Energieinhalt zur stofflichen oder energetischen Nutzung macht die Entfernung von Mikroplastik aus dem Wasser zu einer schwierigen Aufgabe.

Die Verwendung von einer Vielzahl von flexiblen, tief in das Wasser eintauchenden Membranbündeln könnte eine Möglichkeit darstellen um möglichst effizient und umweltschonend das Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen. Die flexiblen Membrane stellen dabei, im Gegensatz zu großflächigen Netzen oder ähnlichen Technologien, für Meeresbewohner keine Gefährdung dar.

Ein Netz von energieautarken, frei schwimmenden Pontons mit „Membran-Tentakel“, ähnlich einem Oktopus, könnte eine vielversprechende Lösung für das Entfernen von Mikroplastik darstellen.

 

Dieses Projekt soll in erster Linie eine Proof-of-Konzept der Anlage liefern. Die Zusammenarbeit verschiedener Forschungsbereiche des Institutes, bestehend aus Experten der Filtration, der Strömungssimulation, der Verbrennung und der Wassergüteanalyse, soll dies ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Energie- und Massenbilanzen erstellt, Filtrationstechnologien sowie Wassergüteanalyseverfahren ausgewählt und hinsichtlich der komplexen Filtrationsproblematik überprüft werden. Das Kennenlernen und der Austausch mit internationalen Forschungsgruppen soll den Weg für weitere Projekte und Forschungsvorhaben ermöglichen.

Weitere Informationen finden sie hier (Open Access Government 16 - ab Seite 312).

 

Kontakt:

Dipl.-Ing. Dr.techn. Thomas Laminger