Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
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Aktuelle Stellenangebote im Umfeld des Prüflabors für Feuerungsanlagen

Diplomarbeit mit Arbeitstitel: Biokohlen aus einheimischen Nussschalen

Kurzbeschreibung:

Hochwertige Biokohlen werden heute überwiegend in Fernost hergestellt und nach Europa bzw. Österreich importiert. Diese Biokohlen werden meist aus Koksnussschalen hergestellt und zum Grillen oder zum Rächern (Weihrauch, Shisha) eigesetzt. In Zeiten wie diesen wäre es angebracht, die langen Transportwege zu vermeiden und ähnliche Qualtäten hier herzustellen.

Wesentliche Aufgabe im Rahmen der hier ausgeschriebenen Masterarbeit/Diplomarbeit ist es daher, im Labormaßstab derartige Biokohlen aus heimischen Nussschalen (z.B. Walnuss­schalen) auf thermo-chemischen Wege (z.B. Pyrolyse oder Carbonisierung) herzustellen, deren Qualität zu prüfen und mit importierten Biokohlen zu vergleichen. Bei dieser Herstellung können unterschiedliche Parameter variiert und damit die Qualität beeinflusst werden. Wesentliche Bewertungsgrößen sind dabei der Heizwert, der Wassergehalt, der Aschgehalt, Flüchtige Bestandteile und auch der Geruch.

Folgende Punkte sind dabei zu behandeln:

  • Literaturstudium zum Thema “Herstellung von Biokohlen aus Nussschalen“
  • Herstellung von Biokohlen im Labormaßstab mit Variation unterschiedlicher Parameter
  • Bestimmung der Kenngrößen in Zusammenarbeit mit dem Prüflabor des Institutes
  • Begleitung der olfaktometrischen Untersuchungen
  • Vergleich der selbst produzierten und optimierten Biokohlen mit importierten Biokohlen
  • Abfassung der Diplomarbeit

Beginn:        
jederzeit möglich

Dauer:          
4-6 Monate

Kontakt:
Univ. Prof. Hermann HOFBAUER


Diplomarbeit: Bestimmung der Agglomerationstemperatur in einer Wirbelschicht

Das Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und technische Biowissenschaften sucht ab sofort einen Diplomanden / eine Diplomandin für das Thema:

Bestimmung der Agglomerationstemperatur in einer Wirbelschicht

Ein in der Praxis häufig auftretendes Problem in der thermischen Verwertung von biogenen Reststoffen in Wirbelschichtreaktoren ist die Agglomeration des Bettmaterials. Durch die Interaktion des Bettmaterials mit niedrig schmelzenden, meist kaliumreichen Aschepartikeln bilden sich Agglomerate. Diese führen zu einer Störung des Wirbelverhaltens und im schlimmsten Fall zu einer gänzlichen Verhinderung der Fluidisierung des Wirbelbettes im Reaktors. An der TU Wien wurde eine Laborversuchsapparatur entwickelt, um die Agglomerationstemperatur zu bestimmen. Forschungsziel ist es auf Basis dieser Laborapparatur eine Standardbestimmungsmethode für Wirbelschichtanlagen abzuleiten und an einigen Beispielen nachzuweisen.

Aufgabenstellung:

  • Literaturrecherche zu vorhandenen Testapparaturen und Bestimmungsmethoden für die Agglomerationstemperatur

  • Vergleich und Bewertung der damit unternommenen Agglomerationsversuche

  • Ermittlung eines möglichen Standardversuchsablaufs

  • Weiterentwicklung der Anlage an der TU Wien mit Hilfe von eigenen Versuchen

  • Durchführung von standardisierten Tests mit unterschiedlichen biogenen Reststoffen zum Nachweis der Funktionalität

Bei Interesse wenden Sie sich bitte mit Lebenslauf, Motivationsschreiben und einer Liste Ihrer abgeschlossenen Lehrveranstaltungen bei Dipl. Ing. Sebastian Diem - sebastian.diem@tuwien.ac.at und Univ. Prof. Dr. Hermann Hofbauer - hermann.hofbauer@tuwien.ac.at