Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
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CEMphos

Integration der Phosphorrückgewinnung in den Zementherstellungsprozess zur reststofffreien Verwertung von Klärschlämmen

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Auswahl eines geeigneten Verfahrens zur Phosphorrückgewinnung, das sich in die Zementherstellung sinnvoll integrieren lässt. Dabei soll eine ganzheitliche Lösung erarbeitet werden, die die bestehenden energetischen und ökonomischen Vorteile der Mitverbrennung im Zementwerk nützt und eine hohe Produktqualität des Zements garantiert. Das Verfahren soll in einer funktionstüchtigen Versuchsanlage im Labormaßstab umgesetzt werden.Ziel ist die nachhaltige, energieeffiziente und reststofffreie Verwertung von Klärschlämmen und die Gewinnung des kritischen Rohstoffes Phosphor sowie weiterer im Klärschlamm enthaltener Wertstoffe wie, Eisen, Kalzium, Silicium oder Aluminium. Die Modellierung soll auch die Energie- und Ressourcenoptimierung der energieintensiven Zementindustrie im Blick haben und ein wirtschaftlich vorteilhaftes Verfahren designen, das eine Markteinführung 3 bis 5 Jahre nach Ende des Projekts erlaubt.

Ziele von CEMphos:

  • Gewinnung von Phosphor(säure) mit universeller Einsetzbarkeit z.B. zur Herstellung von Düngern mit hoher Zulassungssicherheit und Marktakzeptanz

  • Eine Phosphorrecyclingquote von 85% Reststofffreie Verwertung von Klär- und Industrieschlämmen bei minimalemEnergieeinsatz

  • Wiederverwendung von 100% Eisen und Schlacke bei der Zementherstellung

  • Aufarbeitung oder volumenarme Deponierung von Schwermetallen

CEMphos ist ein FFG gefördertes Projekt im Rahmen des Programms „Produktion der Zukunft“.

Projektnummer: 864855

Kontakt/Projektleitung:

Stefan Müller

Hermann Hofbauer

Mitarbeiter:

Florian Benedikt

Sebastian Diem

Markus Pribyl

Ferdinand Thelen

Constantin Walcher

Lisa Adam

Julia Hofbauer

Projektstatus:

laufend